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Sehr geehrte Damen und Herren
Das Thema „Rückenschmerzen“ beschäftigt nicht nur leidende Patienten, sondern auch Ärzte, Heilpraktiker und Gesundheitspolitiker – letztere vor allem wegen den hohen Kosten, welche Diagnose und Therapie von Rückenschmerzen verursachen, und das sehr oft ohne nennenswerten Erfolg.
Eine Kosten-Nutzungs-Analyse der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde führte zu einem überraschenden Ergebnis: Bei Rückenschmerzen ist Aspirin das wirksamste Medikament und die Chiropraktik, ein Naturheilverfahren, bietet die effektivste Therapie. Auch in Europa muss man sich angesichts leerer Kassen im Gesundheitswesen etwas einfallen lassen. Ab 1996 wurde ein neues Konzept zur Behandlung von Rückenschmerzen in einem groß angelegten Modellversuch getestet. Ohne den Ergebnissen vorzugreifen: Es kann als sicher gelten, dass die Hinwendung zu alternativen Heilmethoden auch bei uns ein Schritt in die richtige Richtung ist. Der erwähnten amerikanischen Studie zufolge, hatten von einem Chiropraktiker behandelte Patienten um einen Drittel weniger Schmerzen und waren auch beweglicher als Patienten von Krankengymnasten.
Allerdings ist die Chiropraktik nicht unumstritten. Es kommt leider manchmal vor, dass sich die Beschwerden nach einer Behandlung verschlimmern und vereinzelt sollen chiropraktische Behandlungen sogar zu Todesfällen geführt haben. Dazu kommt, dass ein Wirbel oder ein Gelenk höchstens drei Mal „eingerenkt“ werden sollte. Danach sind Bänder und Sehnen überdehnt und für diese Patienten gibt es keine Hilfe mehr – jedenfalls nicht innerhalb der Chiropraktik.
Genau hier setzt „die sanfte Wirbel & Gelenktherapie nach Dorn“ an. Sie ist eine sanfte Wirbel und Gelenkbehandlung. Herausgerutschte Wirbel werden mit einem Daumendruck eingerichtet, wobei die Muskeln in Bewegung sein müssen. Es gibt also einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen der Chiropraktik und der Methode Dorn: In der Chiropraktik geschieht das Einrenken durch die überraschend schnelle Drehung, beziehungsweise Überdehnung der Sehnen und Bänder, welche den Muskel halten, wodurch der Wirbel wieder in seine ursprüngliche Position rutschen kann. Bei der Methode Dorn bewirkt die Bewegung, die der Patient während des Daumendruckes ausführt, dass der Muskel nachgeben kann. Bei dieser Methode werden Sehnen und Bänder nicht gedehnt oder überdehnt, sie passen sich vielmehr innerhalb kurzer Zeit an und können ihre Aufgabe, nämlich mitzuhelfen, dass die Wirbel in ihrer Position bleiben, wieder erfüllen.
Ein zusätzlicher Vorteil der Methode Dorn ist, dass die Patenten ihre Übungen nach Anleitung durch den Therapeuten zu Hause selber machen können. Sei es die Korrektur von Beinlängendifferenzen, das Einrichten von Gelenken oder die Behandlung von Skoliosen- bei entsprechender Mitarbeit des Patienten kann alles bewerkstelligt werden.
Hinzu kommt noch ein weiterer ganz wichtige Aspekt des Behandlers über die Wirbelsäule: Im Wirbelkanal verläuft das Rückenmark mit den gebündelten Nervensträngen. Nervenpaare treten aus den Wirbellöchern aus, um „ihr“ Organ zu versorgen. Bei Wirbelfehlstellungen, auch bei geringfügigen, sind die Nerven nur eingeschränkt oder nicht in der Lage zu arbeiten. Dann kann es sein, dass nicht nur der bekannte Ischiasschmerz einsetzt, sondern dass sämtliche betroffenen Organe, sowie jedes Gewebe, ja alle Zellen des Körpers, die von feinsten Nervenfasern erreicht und gesteuert werden, unterversorgt sind und ihre Aufgaben ganz oder teilweise nicht mehr erfüllen können.
Beobachtungen, die Dieter Dorn im Laufe von 30 Jahren immer wieder gemach hat, weisen zudem darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen der Behandlung von Wirbel und Gelenkfehlstellungen nach seiner Methode einerseits und den Meridianen der chinesischen Medizin andererseits gibt. Leider haben noch viele Menschen Angst, sich an der Wirbelsäule behandeln zu lassen. Es ist uns ein großes Anliegen, ihnen diese Angst zu nehmen. Diese Methode soll nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten neugierig machen und auch zur Beschäftigung mit dieser Methode anregen. Es gibt noch nicht genug Therapeuten in der Schweiz oder Europa, die nach der Methode Dorn arbeiten. Ich wünsche mir, dass es bald sehr viele mehr sein werden.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Müller |